Engagement & Protest zwischen Legalität & Illegalität
Hintergrund & Zielsetzung
Die Demokratie bietet einen großen Gestaltungsspielraum.
Dabei legen Grundrechte wie die freie Meinungsäußerung oder die Versammlungs- und Informationsfreiheit den
verfassungsrechtlichen Rahmen für die vielfältigen Möglichkeiten von politischer Mitwirkung und Teilhabe fest. Ein Merkmal demokratischer Systeme ist der offene Austrag von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Entscheidungsträgern.
Wo aber liegt die Grenze zwischen legalen und illegalen Aktivitäten?
Welche zivil- und strafrechtlichen Bestimmungen sind in diesem Zusammenhang zu beachten? Das sind die beiden Fragen, mit denen sich das Projekt „Engagement und Protest zwischen Legalität und Illegalität“ in seinen Kursen vor allem auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt steht der Präventionsgedanke. Junge Menschen sollen in ihrem demokratischen Engagement gestärkt und zugleich für die Gefahren und Grenzen am Beispiel des Linksextremismus sensibilisiert werden.
Außer Kursen mit Schulklassen, Jugendgruppen und Auszubildenden werden im Rahmen des Projekts auch Fachtage (z. B. zu den Themen „Linker Antisemitismus“, „Warum extremistisch?“ und „Klimaaktivismus“) oder Aktionen wie die Aktion „Demokratie zeigt Gesicht“ durchgeführt.
Modulbereiche
Das Projekt beruht auf einer modularen Struktur mit drei Präventionsbereichen.
- Modulbereich 1:
Demokratische Grundlagen kennen und verstehen - Modulbereich 2:
Gefährdungspotenziale erfassen und diskutieren - Modulbereich 3:
Formen von Protest und Engagement analysieren und hinterfragen
Zielgruppe
Die Zielgruppe bilden Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. Das Projekt richtet sich insbesondere an bereits politisch interessierte und engagierte junge Menschen.