Workshop: Gestaltung einer europäischen Puppe bzw. eines eigenen europäischen Landes

Zum Ausklang des ersten Tages im Wochenkurs setzen sich die Jugendlichen mit dem Konzept eines „typischen Europäers“ auseinander. Beim Kreativen Arbeiten kommt die holistische Konzeption des Kurses zum Tragen: Europa soll mit allen Sinnen erlebt und erfahren werden.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es keinen typischen Europäer gibt. Sie stellen fest, dass gerade die Vielfalt das Besondere an Europa ist und dass jeder ein Teil von Europa ist. Die Jugendlichen wissen, dass sie nicht nur Bayern bzw. Deutsche sind, sondern auch Europäer.

 

Ablauf

Die Einheit startet mit einer kurzen Diskussion bzw. den Unterrichtsbeiträgen der Schülerinnen und Schüler. Die Lehrkraft fragt die Jugendlichen, ob sie sich eher als Bayern, Deutsche, Europäer oder Weltbürger fühlen. Zur Unterstützung legt sie eine Folie mit Umfrageergebnissen auf (Dauer des Einstiegs ca. 10 Minuten).

 

Nachdem die Schülerinnen und Schüler in arbeitsgleiche Gruppen eingeteilt wurden, denken sie gemeinsam in ihren jeweiligen Gruppen darüber nach, wie ein „typischer Europäer“ aussieht und entwickeln daraus ein Konzept, um eine „europäische Puppe“ zu basteln.

 

Folgende Fragen und Anregungen sollen helfen:

  • Wie sieht der Europäer aus?
  • Welche Merkmale hat er?

Fazit soll dabei sein, dass es keinen typischen Europäer gibt, sondern dass gerade die Vielfalt das besondere am Europäer ist. Als Unterstützung erhalten die Jugendlichen zwei Infoblätter „How Americans see Europe“ und „Das Gesicht Europas – wie sieht eigentlich der typische Europäer aus?“

 

Für die Bastelarbeit werden verschiedene Bastelmaterialien benötigt, wie zum Beispiel Hüte, Puppengerüste, Kleidung, Stifte, Holz, Papier, usw.

 

Alternativ dazu ist es ebenso möglich, dass die Schülerinnen und Schüler ein eigenes europäisches Land entwickeln. Das heißt, dass sie ihre Vorstellungen von Europa exemplarisch in ein fiktives Land umsetzen. Dazu erhalten sie Plakate, Eddings und sonstiges Bastelmaterial.

 

Hinweis: Das kreative Projekt „europäische Puppe“ bzw. „eigenes europäisches Land“ muss keineswegs am Montagabend bereits fertig gestellt werden, sondern kann nach Belieben jederzeit auf Dienstagabend ausgedehnt werden.

 

Hinweis: Bei der Durchführung der beschriebenen Module kann die Lehrkraft durch externe Experten unterstützt werden. Die Aufsicht und pädagogische Verantwortung bleiben bei den Lehrkräften.

 

Einen detaillierten Ablaufplan des Bausteins „Workshop: Gestaltung einer „Europäischen Puppe“ finden Sie hier als PDF.

 

Sämtliche Materialien des Wochenkurses erhalten Sie hier komprimiert als Zip-Datei.

 

Eine Übersicht über die benötigten Bastelmaterialien erhalten Sie hier:

  • zum Beispiel Hüte, Puppengerüste, Kleidung, Stifte, Holz, Papier, Plakate, Eddings
  • sonstiges Bastelmaterial