Nachbar Tschechien III: Betriebsbesichtigung bei der Firma “Inotech” in Tachov

Welche Vorteile entstehen durch die ökonomische Freizügigkeit in Europa und wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Nachbarn ganz konkret? Antworten auf diese Fragen bekommen die Schülerinnen und Schüler während einer Betriebsbesichtigung bei der Niederlassung der deutschen Firma „Inochtech Kunststofftechnik GmbH“ im tschechischen Tachov.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Europa nicht nur politisch ist, sondern vor allem wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Basis erfolgt. Sie begreifen die Bedeutung der Arbeitnehmerfreizügigkeit und stellen fest, dass Europa ein Wirtschaftsraum ist. Die Jugendlichen lernen gewisse Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der Länder kennen.

 

Ablauf

Für die Betriebsbesichtigung sind etwa 3 Stunden am Mitwochnachmittag angesetzt. Die Schülerinnen und Schüler fahren mit dem Bus nach Tachov zur Inotech Kunststofftechnik GmbH.

 

Dort erhalten sie zunächst einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Unternehmens und Informationen zu den einzelnen Ausbildungsrichtungen des Betriebes. Im Anschluss daran berichtet der Geschäftsleiter von den Vorteilen des innereuropäischen Wirtschaftsraums, den Arbeitsbedingungen, der Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie den Unterschieden zwischen den sozialen Sicherungssystemen beider Länder.

 

Bei der anschließenden Diskussionsrunde erfahren die Schülerinnen und Schüler, warum die Geschäftsleitung schon kurz nach der Grenzöffnung den Schritt in das Nachbarland wagte. Die Jugendlichen erkennen dabei die Vorteile der innereuropäischen wirtschaftlichen Kooperation. Nach der Diskussionsrunde erfolgt die Betriebsbesichtigung. Außerdem erleben sie, wie gut die Kommunikation zwischen den Ländern funktioniert. Sprachliche Hemmnisse gibt es kaum, denn viele Menschen in der Region lernen bereits in der Schule Deutsch. Danach geht es zurück ans Schullandheim, wo der Tag bei einem musischen Abend Ausklang findet.

 

Hinweis: Bei der Durchführung der beschriebenen Module kann die Lehrkraft durch externe Experten unterstützt werden. Die Aufsicht und pädagogische Verantwortung bleiben bei den Lehrkräften.

 

Einen detaillierten Ablaufplan des Bausteins „Nachbar Tschechien III“ finden Sie hier als PDF.

 

Sämtliche Materialien des Wochenkurses erhalten Sie hier komprimiert als Zip-Datei.

 

Die Kontaktdaten des Referenten für die Betriebsbesichtigung erhalten Sie über den zuständigen Ansprechpartner des Schullandheims. Weitere Firmenvorschläge finden Sie auf http://www.eures-by-cz.eu/index.php?id=124.

 

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, einen Referenten über die deutsch-tschechische Zusammenarbeit zu kontaktieren oder sich mit der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen b. Hl. Blut in Verbindung zu setzen, die eine Zusammenarbeitsvereinbarung mit Nyrsko in Tschechien geschlossen hat. Bei Interesse erhalten Sie die Kontaktdaten ebenfalls über den Ansprechpartner des Schullandheims.