Partizipation III: Einführung in das Thema “Partizipation und Engagement vor Ort”

Neben den Modulen zum Perspektivenwechsel und zum politischen Engagement bildet das Modul „Ehrenamtliches Engagement“ einen dritten Fokus des Wochenkurses. Indem sie ehrenamtlich Engagierte interviewen, reflektieren sie, welche Möglichkeiten der Mitwirkung es gibt und welche für sie selbst relevant sind. In dem Abschnitt am Donnerstagvormittag bereiten sich die Jugendlichen auf die Begegnung mit den Ehrenamtlichen vor.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler treffen engagierte Ehrenamtliche aus der Region und bekommen durch die persönliche Begegnung Anregungen für das eigene Engagement. Beim Anwenden der Interviewtechniken üben sie sich in kommunikativen Fertigkeiten und gewinnen an Medienkompetenz. Darüber hinaus forciert das letzte Modul das selbstständige Arbeiten der Jugendlichen.

 

Ablauf

Zur Vorbereitung der Interviews werden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt. Dies geschieht im gesteuerten Unterrichtsgespräch. Dann haben die Jugendlichen den ganzen Vormittag über Zeit, zu recherchieren und ihre Präsentationen zu planen. So recherchieren sie zum Beispiel in Hinblick auf verschiedene Organisationen, gemäß dem Motto: „Was verbirgt sich hinter AI, DRK, BUND…?“. Falls nicht für jede Gruppe ein Interviewparter zur Verfügung steht, präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Organisation, die sie genauer beleuchtet haben.

 

Mit Hilfe von Arbeitsblättern formulieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Fragen, die sie ihren Interviewpartnern im Anschluss stellen möchten. Solche Fragen sind zum Beispiel: „Welche Ziele verfolgt ihr Verband?“, „Wie lange engagieren Sie sich schon für Ihre Organisation?“ oder „Inwiefern profitieren Sie selbst von Ihrem Engagement?“. Mögliche Interviewpartner sind zum Beispiel Herr Utz (Behindertenbeauftragter), Frau Strittmater (Netzwerkfrauen), Ansprechpartner aus Jugendorganisationen Bund Naturschutz, Amnesty International etc. Für die Vorbereitung steht eine Fülle an Materialien zur Verfügung: die Jugendlichen können auf Stellwände, Plakate, Flipchart sowie auf eien Computer mit Internetanschluss und einen Beamer zurückgreifen. Damit steht einem professionellen Interview nichts mehr im Wege!

 

Hinweis: Bei der Durchführung der beschriebenen Module kann die Lehrkraft durch externe Experten unterstützt werden. Die Aufsicht und pädagogische Verantwortung bleiben bei den Lehrkräften.

 

Einen detaillierten Ablaufplan des Moduls “Partizipation vor Ort” finden Sie hier als PDF. In diesem Dokument sind die drei Bausteine “Partizipation III”, “Partizipation IV” und “Partizipation V” übersichtlich zusammengefasst.